Vom 17. bis 20. September 2026 zeigen Charles M Rose, Arno Louis, Philémon Léchot und Kaspar Flück ihre Werke: Zeichnung und Malerei in vier sehr eigenen Handschriften, von der Beobachtung des Alltags bis zu kosmischen Bildräumen.

Sonntag, 20. September, 18h: Performance «Frôler le ciel – den Himmel streifen» von Arno Louis. Durch Silhouetten und Rückprojektionen erforscht diese Performance unsere Suche nach Freiheit in einer Welt, in der Zwänge uns zwar formen und einschränken, es aber niemals schaffen, das Verlangen nach dem Abheben und der Emanzipation auszulöschen.

Do 17.9.2026   18–21 UhrVernissage in Anwesenheit der Kunstschaffenden
Fr 18.9.2026   18–21 UhrAusstellung
Sa 19.9.2026   18–21 UhrAusstellung
So 20.9.2026   16–20 UhrFinissage
So 20.9.2026   18 UhrArno Louis
Charles M Rose
Charles M Rose

Ausstellungen 2026 Human nature, Galerie Odile, Vevey 10 Jahre Locus Solus, Gemeinschaftsretrospektive, Prilly Back to the future, Gemeinschaftsausstellung, Aarlo u Viggo, Buchillon Visitenkarten, VISARTE Vaud, Lausanne „Secondo“, 10 Jahre Palais-Galerie, Neuenburg 2025 „Baleinoïde et rouleaux“, Analix Forever, Chêne-Bourg „Paréidolie“, Salon für zeitgenössische Zeichnung, Marseille, vertreten durch die Galerie Analix Forever 2024 Zeichnungen zu viert, La chambre rose, Aarlo u Viggo, Buchillon 2023 ANALIX books, das erste Buch, Analix Forever, Chêne-Bourg 2022 RAINBOW, Analix Forever 2021 Zeichnungen zu viert, Odile, Vevey AristesDici, vergängliche Werke im öffentlichen Raum, Lausanne 30 Jahre und 30 Tage…IS THE NEW PUNK, Analix Forever, Chêne-Bourg. 2020 Zwei und zwei ergeben eins, Palais-Galerie, Neuenburg Entrouvert, Analix Forever, Chêne-Bourg 2019 Wilde Konstruktionen, Kulturzentrum Assens. Zu viert, CdAC Lausanne 2018 Weihnachten, Gruppenausstellung, CdAC, Lausanne 2015 Eine Aktion für die FLAC, Lithografie zu viert, Galerie Forma, Lausanne Ça cartonne, Gruppenausstellung, Kulturzentrum, Assens 3 Varia am Rande des Abgrunds, Gruppenausstellung, Ausstellung der Vorlagenzeichnungen für das Buch Sylvie Mermoud Pierre Bonard, art&fiction, Lausanne 2014 Malombra mit Genêt Mayor und Sandrine Pelletier, Forma-art, Lausanne 2011 The magic disappearing library, Abstract, Lausanne Mode de vie, Organisation art & fiction, Halle Nord, Genf „Ain’t no mountain high enough“, M-C Gailloud-Matthieu, Lausanne Filmografie Charles M Rose Ein dokumentarischer Kunstfilm über das künstlerische Universum von Sylvie Mermoud und Pierre Bonard Video von JiSun Lee 2025 Öffentlicher Erwerb Musée Jenish, Vevey Kunstsammlung der Stadt Lausanne „Naoshima“ 2020, Buntstiftzeichnung, 220 cm × 180 cm. Veröffentlichung „Baleinoïde“ 2025, ASKIP-Verlag, in Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Baptiste Gaillard. „Sylvie Mermoud PierreBonard“ 2018, Verlag arts&fiction.

Charles M Rose, das sind Sylvie Mermoud und Pierre Bonard, zwei Künstler für ein gemeinsames Werk … Um ehrlich zu sein, bedeutet das Zeichnen „zu viert“ trotz allem doch das Zeichnen zu zweit, auch wenn dabei, wie man sich vorstellen kann, zwei eigenständige Persönlichkeiten beteiligt sind. Bei Charles M Rose steht der Wechsel im Vordergrund. Und selbst wenn der eine oder andere zu einem bestimmten Zeitpunkt allein an der Arbeit ist, muss man vor allem die grosse Rücksichtnahme innerhalb dieses zeichnenden Paares hervorheben: Jeder bereitet den Weg für den anderen. So zeigt sich gerade in der Ausarbeitung der Komposition der eigentlich kollaborative Charakter des Werks. Und bei diesem Wechselspiel denkt man wirklich an einen Tanz … Es ist jedoch nicht gerade ein Gesellschaftstanz, den diese Zeichnungen in uns wecken. Das Universum, in dem sich Charles M. Rose bewegt – vom Mineralischen zum Pflanzlichen, vom Bedrohlichen zum Beruhigenden, vom Fliessenden zum Rauen, vom Geschmeidigen zum Starren, vom Dunklen zum Leuchtenden, vom Burlesken zum Tragischen – vom Todestrieb zum Lebenstrieb, wie die Freudianer sagen würden, all das lässt unseren Blick walzen. Wir befinden uns mitten in einem Tanz, der zugleich makaber und fröhlich ist. Ich nenne ihn „einen Tango am Rande des Abgrunds“. Christian Pellet

Arno Louis
Arno Louis

Arno Louis ist ein multidisziplinärer Künstler, der in Biel lebt. Im Mittelpunkt seines Schaffens stehen Malerei, Tanz und interdisziplinäre Performances. In seinem künstlerischen Universum lotet er die Spannungen zwischen unserem Menschsein und der Natur aus, in der wir leben.

Mein Malprojekt „Recherche d’harmonie“ untersucht die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Natur. Der Vogel wird zum Symbol für Freiheit und Widerstand angesichts der Veränderungen, die der lebenden Welt aufgezwungen werden. Durch wiederverwertete Malgründe, Farben und Formen, die von seinem Lebensraum inspiriert sind, hinterfragen die Werke unseren Platz in der lebenden Welt und unsere Fähigkeit, eine ökologische, emotionale und kollektive Harmonie wiederzufinden. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung erweitert Arno Louis diese Auseinandersetzung durch die interdisziplinäre Performance „Frôler le ciel“. Anhand von Silhouetten und Rückprojektionen erforscht das Projekt unser Streben nach Freiheit in einer Welt, in der Zwänge uns prägen und einschränken, es jedoch nie schaffen, den Wunsch nach dem Aufbruch und der Selbstbefreiung zu ersticken.

Philémon Léchot
Philémon Léchot

Philemon Lechot, geboren 1999, wuchs in Moutier auf, studierte Architektur und arbeitet parallel als autodidaktischer Künstler in einem Atelier in Biel. Seine figurativen Zeichnungen richten einen sensiblen Blick auf Alltag, Nähe, Materie und intime Situationen.

Philemon Lechot bringt in die E19-Gruppenausstellung eine zeichnerische Position ein, die aus Alltag, Beobachtung, Nähe und figurativer Verdichtung entsteht.

Kaspar Flück
Kaspar Flück

Kaspar Flück, geboren 1989 in Solothurn, lebt und arbeitet als Künstler in Basel bzw. Zürich. Nach Vorkurs und Grafikfachklasse an der Schule für Gestaltung Bern und Biel entwickelte er eine malerische Praxis, die in vielschichtigen Bildräumen zwischen Abstraktion, Surrealität, Chiaroscuro, kosmischen Netzen und emotionalen Innenräumen oszilliert.

In der E19-Gruppenausstellung steht Kaspar Flück für eine malerische Position, in der dunkle und helle Räume, innere Landschaften und kosmische Strukturen ineinanderfallen.

Arno Louis
Arno Louis

Mein Malprojekt „Recherche d’harmonie“ untersucht die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Natur. Der Vogel wird zum Symbol für Freiheit und Widerstand angesichts der Veränderungen, die der lebenden Welt aufgezwungen werden. Durch wiederverwertete Malgründe, Farben und Formen, die von seinem Lebensraum inspiriert sind, hinterfragen die Werke unseren Platz in der lebenden Welt und unsere Fähigkeit, eine ökologische, emotionale und kollektive Harmonie wiederzufinden. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung erweitert Arno Louis diese Auseinandersetzung durch die interdisziplinäre Performance „Frôler le ciel“. Anhand von Silhouetten und Rückprojektionen erforscht das Projekt unser Streben nach Freiheit in einer Welt, in der Zwänge uns prägen und einschränken, es jedoch nie schaffen, den Wunsch nach dem Aufbruch und der Selbstbefreiung zu ersticken.

étage 19
vis-à-vis Knettnauweg 7
2560 Nidau